Was ist dran an der “Benedict Option”?

Bendict Option als Lebensmodell?

Vielleicht ist sie dir schon über den Weg gelaufen, wobei sie noch eher im Amerikanischen in der Diskussion ist. Man nennt sie “Benedict Option”, nach gleichnamigen Buch von Rod Dreher.

Nachdem mein Bloggerkollege und Facebookfreund Dr. Tobias Klein Feuer und Flamme für das Buch samt Inhalt war, dachte ich, ich könnte es mir ja auch mal zu Gemüte führen. Ich habe jetzt einige Kapitel dieses Buches gelesen, und möchte einen ersten Eindruck davon wiedergeben. Zunächst einmal: fängt man damit an, kommt man aus dem Nachdenken auch gar nicht mehr raus. Das ist schonmal ein gutes Indiz dafür, dass es ein gutes Buch ist 😉

Mein erster Eindruck: harter Tobak. Auch wenn der Kern der Geschichte für mich nicht neu ist. Prof. Dr. Hubert Windisch, Pastoraltheologe in Freiburg, jetzt emeritiert in Regensburg, hat in seinen Vorlesungen immer betont, dass wir nicht in unchristlicheren Zeiten, sondern in urchristlicheren leben.

Das vertieft Rod Dreher.

Der unbequeme Weg der Benedict Option

Im Endeffekt führt uns die Benedict Option in eine Form der Untergrundkirche, da für uns Christen die politische und gesellschaftliche wegzubrechen droht. Oder, wie er feststellt, in den USA eigentlich schon weggebrochen ist. Dreher empfiehlt uns, auf lokaler Ebene Strukturen zu schaffen, die im Kern unabhängig von staatlichen sind. Natürlich offen für alle, aber eben mit den eigenen Inhalten. Aktuell lese ich gerade das Kapitel über die Liturgie, und warum Gottesdienst und Anbetung auch körperlich sein muss. Es werden in nächster Zeit noch detailliertere Artikel kommen. Wenn dich das Buch interessant findest, kannst du es bestellen. In Deutsch soll es auch bald erscheinen, Tobias wird uns sicher informieren!

 

 

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