HILFE: Wen soll ich wählen? Drei Tipps zum Wahljahr 2017

Wahl 2017: Symbolbild

Die Wahl 2017 wird schwierig

AfD? (Oder in AT: FPÖ?) CDU? SPD? Berlin, wir haben ein Problem: irgendwie passt keine Partei so richtig zur katholischen Moral- und Soziallehre. Irgendwie scheint es so zu sein, als ob wir vor zwei Alternativen stünden: Entweder man akzeptiert bei dieser Wahl irgendwelche inhaltlichen Abstriche oder man wählt gar nicht. Dann geht man halt bei der Wahl 2017 unter. Ich finde das aber gerade in unserer Zeit den falschen Weg, und deswegen habe ich hier drei Tipps für dich, was du zu einer guten Wahl 2017 (und später) beitragen kannst, ohne dass deine Stimme verloren geht.

1. Wähle bei der Wahl auch kleine Parteien

Sie verschwinden oft unter “Sonstige”, deswegen wird oft gesagt, dass das nichts bringt. Doch es bringt was. Du hast nämlich die Wahl zwischen der Option, dass du “Wutwähler” wirst, und eine Partei wählst, die du eigentlich gar nicht wählen magst, nur weil du mit der Regierungspartei unzufrieden bist. Oder du wählst eine Partei, die deinen Grundüberzeugungen entspricht. Philosophisch geht es nämlich darum, dass du als Teil des Souveräns deine Meinung äußerst und nur sekundär darum, dass diese Meinung dann auch regiert. Für die aktuelle Wahl empfehle ich dir, dir mal die Zentrumspartei anzuschauen.

2. Es gibt auch eine katholische Partei

Ja, du hast richtig gehört: es gibt die Zentrumspartei noch, auch wenn sie nach der Gründung der CDU/CSU schnell in Vergessenheit geriet. Aber ihr Grundsatzprogramm ist noch immer klar katholisch geprägt und sachlich ausgewogen. Man kann sie also mit sehr gutem Gewissen wählen. Allerdings gibt es einen Haken: sie wird wohl nur in NRW und in Niedersachsen auf dem Wahlzettel stehen. Das ist aber kein Grund, traurig zu sein, denn man kann trotzdem etwas tun.

 

3. Engagiere dich lokal

Informiere dich, ob es vor Ort schon einen Ortsverband gibt. Arbeite dort mit. Ich bin mir sicher, dass du nicht gleich Parteimitglied sein musst. Oftmals ist man schon froh, wenn jemand hilft, Flyer am Stand zu verteilen, oder etwas bei Treffen zur Bewirtung beisteuert. Wirke auch in dein Umfeld. Mag sein, dass es jetzt noch keine Möglichkeit in deinem Wahlkreis gibt, ZENTRUM zu wählen. Aber was ist in vier Jahren? Fange lokal an. Die Partei soll vor Ort in der (Pfarr-?)Gemeinde mithelfen, wenn es etwas zu tun gibt. Vertrauen schaffen. Als nächstes kommt dann die Gründung eines Kreisverbandes. Wenn lokal die Wurzeln geschlagen wurden, dann hat man schonmal einen guten Halt für nationale Vorhaben…

 


Dir gefällt mein Blog?

Das freut mich. Trage Dich jetzt in meinen Newsletter ein, um nichts mehr zu verpassen, und um zusätzliche Infos zu den Beiträgen zu erhalten. Du wirst nicht zugespamt. Es gibt maximal eine Mail pro Woche 🙂

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

%d Bloggern gefällt das: