Produktdesign? Kirche? Geht das?

Ein Kreide-Fragezeichen. Kirche wird hinterfragt.

Der Blog Commentarium, den ich bereits empfohlen habe, hat etwas interessantes geschrieben. In diesem Beitrag geht es um das Produkt der Kirche. Viele Menschen bekommen, wenn sie diese Überschrift lesen, einen kleinen (oder großen) Würgereiz. Das liegt daran, weil wir gleich an Dialogprozesse und Aufbrüche denken, an Werbeagenturen, die die Botschaft der Evangelien verwässern und an die Facebookpräsenz des Bistums Münster. Das muss es aber nicht zwangsläufig.

Marketing ist wichtig

Alles was Martin Recke sagt, ist richtig. Und dabei geht es nicht unbedingt dabei darum, das Produkt an sich zu modernisieren. Man muss kein “Wellnessevent” aus dem Wochenende machen (da bin ich anderer Meinung mit Rebuilt, aber dazu später mal mehr). Im Marketing sprechen wir neben den wichtigen KPIs, also den Marketing-Kennzahlen, auch von sogenannten USP. Das deutsche Wort bringt es auch auf den Punkt: Alleinstellungsmerkmal. Unser Alleinstellungsmerkmal ist nicht Musik, Wohlfühlatmosphäre, Kirchenkaffee, ja noch nicht einmal Spiritualität (auch wenn es in dem Bereich auch Alleinstellungsmerkmale gibt). Aber der wesentliche USP der katholischen Kirche ist Er. Nur bei uns gibt es die garantierte Anwesenheit und Begegnung mit Christus in seinem Leib und Blut. Daraus mal eine echt geniale und tolle Werbekampagne machen?! Geht! Es gibt einige Beispiele, aber das wäre doch mal was (das geht übrigens auch mit der ordentlichen Form der römischen Liturgie…)

Es geht auf jeden Fall.

 

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